Auf dem Weg zum See.

 

 

 

 

 

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lamborn
Auf dem Weg zum See.
Dienstag 29. Dezember 2020, 18:15
207

Bildbeschreibung

Ich zeige mal eines der wenigen "Stimmungsbilder" , bei denen ich nach der Bearbeitung nah an meinem Gefühl des Moments dran war.
Was ja für andere Betrachter nicht nachvollziebar ist.

Damit schiebe ich fast alle objektiv bewertbaren Kriterien in die zweite Reihe.
Es ist unscharf bis verschwommen und farblich überdreht, das ist mir klar.

Michael

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Kommentar von eurythmister » Mittwoch 30. Dezember 2020, 12:26

Hallo Michael,
ich vermisse den Rest Deiner ersten Beschreibung. Dort hattest Du ja gefragt, ob Du solche Bilder überhaupt hier reinstellen solltest.
Für mich ein ganz klares: JA!
Dabei ist es mir bewusst, dass viele Menschen in der Bearbeitung versuchen, die empfundene Stimmung wieder herzustellen. Dies finde ich völlig legitim und sollte auch seinen Platz bei Skanfoto haben.
Wir haben dafür sogar ein Forum, welches allerdings wenig bis gar nicht genutzt wird.
gallery/album.php?album_id=46
Warum also nicht dort einstellen.
Zu Deinem Bild:
Die Unschärfe stört mich überhaupt nicht, ebensowenig die Farbgestaltung, die ich gut nachvollziehen kann. Auch der Zuschnitt als Panorama gefällt mir gut. Wenn es jetzt noch etwas größer wäre ...
Zuletzt geändert von eurythmister am Mittwoch 30. Dezember 2020, 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Kommentar von Herr Jeh » Mittwoch 30. Dezember 2020, 12:48

Die Überforderung von Sensor und Prozessor kann man deutlich erkennen. Aus rein technischen Gesichtspunkten würde das Urteil entsprechend ausfallen...


...denkt man, oder?
Also ich denke das nicht.

Würdest du das Bild unter "maximale Schärfe und Auflösung bei dröflzig Blendenstufen Kontrast" einstellen, ja dann wäre das eher nix.

Als reines Stimmungsbild ist es in sich stimmig und zeigt ein schönes Lichtspiel in einem eher dunklen Wald.
Ich finde den Beschnitt auch sehr gelungen, da der es Bild zusammen mit dem Weg deutlich voran bringt.
Grüße
Markus
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Kommentar von lamborn » Mittwoch 30. Dezember 2020, 15:01

Ich hatte die Beschreibung und den Titel wieder geändert, weil ich die Diskussion nicht lenken oder beschneiden wollte.
Zeige später gerne das Original. Licht kam nur von oben, unten war es etwas dunkel und kontrastlos
Wandern stand an dem Tag im Vordergrund, die Fotos entstanden also nebenbei.

Nähe Lamborn - 11.4.2012 - 15:36 - Himmel freundlich, bewölkt
Olympus E-300- F 3,5, 1/250 sec -ISO100, Brennweite 14mm.

Ein Ausschnitt: recht und links fehlt jeweils 1/7, oben und unten jeweils fast 1/3

Michael
Zuletzt geändert von lamborn am Mittwoch 30. Dezember 2020, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Kommentar von Herr Jeh » Mittwoch 30. Dezember 2020, 16:24

Hmmm wie stark hast du denn da nachbearbeitet? Die E300 sollte doch bei ISO100 nicht so einen Brei abliefern?

Das Original würde mich dazu dann echt interessieren.
Grüße
Markus
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Kommentar von Südschwede » Sonntag 3. Januar 2021, 16:45

Bitte nicht beleidigt sein, aber mir ist das einfach zu unnatürlich geworden - sowohl di Farben als auch die verwischten Stellen.
Ich persönlich finde die natürlichen Farben besser und bearbeite auch nur ganz vorsichtig. Natürlich hat man Fotos dabei, die von der Belichtung her nicht optimal sind. Zeig mal das original!

Übrigens fotografiere ich eigentlich auch nur nebenbei, eben beim Wandern, Paddeln, Radeln!

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Kommentar von lamborn » Sonntag 3. Januar 2021, 21:05

Bitte nicht beleidigt sein


Keine Sorge, ich habe es ja hier eingestellt um eure Meinung zu hören.
Den Begriff "unnatürlich" finde ich diskussionswürdig.
Was wir fotografieren ist ja zumeist etwas durch Menschen gestaltetes oder verändertes.
Der Wald ist nicht Natur, der Weg auch nicht.
Die Kamera "sieht" anders als ein Mensch. Wir sagen bei Fotos später nur oft: Genau so war das!
Was natürlich Quatsch ist. Aus all unseren Eindrücken und Empfindungen konstruieren wir eine Erinnerung, die wir dann, sobald es ein Foto dazu gibt, gewissermaßen synchronisieren, wir erinnern uns dann später nur noch daran, wie wir es auf dem Foto wiederzuentdecken glauben. Das Foto wird zum Beleg unserer Erinnerung, der Plan einer Erinnerung war Auslöser für das Foto.

Der Ansatz zu diesem Foto und seiner zugegeben noch diletantischen Bearbeitung war nicht: Motivsuche, Standort, Foto.
Ausgangspunkt war: ein Gefühl, einen Gemütszustand der sich immer am gleichen Ort einstellt als Foto festzuhalten und in der Bearbeitung zu vertiefen.
Natürlichkeit, im Sinne von wiedererkennbarer Formen und Farben, war nicht beabsichtigt.
Das Originalfoto (zeige ich erst abschließend) ist nett, aber belanglos.
Sollte nie so bleiben.

Michael
Zuletzt geändert von lamborn am Montag 4. Januar 2021, 10:32, insgesamt 5-mal geändert.
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